Interkulturelle und interreligiöse Mediation, Hamburg

Wenn im Konflikt mehr mitschwingt als die Sache

Herkunft, Sprache und Religion verändern, wie ein Konflikt im Team verläuft. Wir mediieren genau dort, ohne diese Ebene zu überhöhen oder zu übergehen. Persönlich, in einem Raum, in Hamburg.

Worum es in diesen Fällen geht

Mediatorinnen und Mediatoren gibt es viele. Wenige arbeiten regelmäßig mit Konflikten, in denen unterschiedliche Hierarchie- und Anredeerwartungen, Sprachbarrieren oder religiöse Praxis im Arbeitsalltag eine Rolle spielen. Vier Beispiele aus der Praxis.

Die Mediation führt derzeit Mehdi Aroui selbst. Die Vereinbarung über eine Mediation entsteht mit ihm persönlich, nicht mit dem Verzeichnis. Was mehdiator daneben tut, nämlich unentgeltlich Kontakte zu weiteren Mediatorinnen und Mediatoren herstellen, steht offen auf der Seite Über das Verzeichnis.

Wir mediieren vor Ort, nicht per Video

Wir sind überzeugt, dass Mediation über eine Videoschalte nicht funktioniert, und deshalb bieten wir sie nicht an. Dafür gibt es zwei Gründe.

Der erste ist das Kommen selbst. Wer sich an einem Werktag auf den Weg zu einem Termin macht, hat sich für diesen Termin entschieden, und diese Entscheidung wirkt bereits im Raum, bevor ein Wort gefallen ist. Ein Videofenster lässt sich nebenbei öffnen und ebenso nebenbei wieder schließen. Das Signal, das darin liegt, überhaupt zu erscheinen, fehlt dann vollständig.

Der zweite Grund ist die Körpersprache. Eine abgewandte Schulter, ein Blick, der ausweicht, die Pause vor einer Antwort, ein Stuhl, der ein Stück zurückgeschoben wird. Diese Signale tragen Information, und die Kachelansicht schneidet sie weg. In einem Raum sehen sich die Beteiligten außerdem an. Bei festgefahrenen Konflikten ist das oft der erste Schritt, der überhaupt etwas bewegt.

Praktisch heißt das: Termine finden in Hamburg statt, in Räumen, die keiner Seite gehören. Wer weiter entfernt sitzt, spricht das in der Anfrage an, dann klären wir es im Vorgespräch.

Die fünf Phasen einer Mediation

Eine Mediation folgt einem Ablauf, der sich in fünf Phasen gliedert. Er ist kein starres Schema, die Reihenfolge trägt aber, weil jede Phase die nächste vorbereitet.

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    Kennenlernen und Setting

    Alle Beteiligten lernen sich kennen. Geklärt wird, wer teilnimmt, wie viel Zeit zur Verfügung steht, was vertraulich bleibt und welche Regeln im Raum gelten.

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    Den Konflikt verstehen

    Jede Seite schildert die Lage aus ihrer Sicht, ohne unterbrochen zu werden. Daraus entsteht eine gemeinsame Liste der Themen, über die tatsächlich gesprochen wird.

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    Interessen und Hintergründe

    Hinter jeder Forderung steht ein Interesse. In dieser Phase kommt zur Sprache, worum es den Beteiligten wirklich geht und welche Erwartungen dabei mitwirken.

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    Lösungen finden

    Die Beteiligten sammeln Möglichkeiten und prüfen sie durch. Die Mediation bewertet die Vorschläge nicht, sie sorgt dafür, dass jeder ernsthaft geprüft wird.

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    Vereinbarung schließen

    Was tragfähig ist, wird schriftlich festgehalten. Wer tut was bis wann, und was geschieht, wenn eine Zusage nicht eingehalten wird.

Sie sind Mediatorin oder Mediator?

Das Verzeichnis nimmt Fachkräfte auf, die mit Konflikten im Arbeitsumfeld arbeiten und dabei interkulturelle oder interreligiöse Dynamik mitdenken. Die Aufnahmekriterien stehen offen auf der Seite, eine Gebühr für die Listung gibt es nicht.

Zur Aufnahme

Stand des Verzeichnisses

Im Aufbau

Das Verzeichnis startet mit einem Profil. Weitere Mediatorinnen und Mediatoren werden aufgenommen, sobald ihre Einwilligung zur Veröffentlichung vorliegt. Solange nur ein Profil gelistet ist, findet keine Auswahl statt, und die Seite behauptet auch keine.

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Kontakt

Standort Hamburg. Telefon 0177 3314751, E-Mail mehdiator@aroui.com.

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